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1945 – Da war doch was?

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Saturday night fever

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Anekdoten von Herrn Leo – Über das weibliche Wesen

Unlängst behauptete Herr Leo, dass schöne Frauen einen besseren Charakter hätten. Er untermauerte seine These mit folgender Argumentation:  Schöne Frauen hätten es leichter im Leben, ihnen fliege vieles ohne Anstregungen zu. Sie hätten dadurch eine größere Selbstachtung, seien milder in ihrem Wesen, ja sie seien einfach viel harmonischer und lebten im Einklang mit sich selber.

Freilich bis vor kurzem hörte man ihn noch das Gegenteil sagen. Hässliche Frauen seien doch viel besser als schöne. Sie gäben sich in allem viel mehr Mühe, müssten einen eigenen besonderen Charme entwickeln und seien auch viel anspruchsloser als ihre angehimmelten, schönen Geschlechtsgenossinen.

Fazit: Herr Leo scheint leider keinen blassen Schimmer vom weiblichen Wesen zu haben.

Doch schauen wir mal, wie sein Guru Friedrich Hebbel das Problem vor bald mehr als 200 Jahren anpackte.

Das Mädchen im Kampf mit sich selbst

1

Schweigend sinkt die Nacht hernieder,
Und in tiefster Dunkelheit
Löst das Mädchen ihre Glieder
Aus dem engen Sonntagskleid.
Aber die Hände irren
Bei den Locken dann und wann,
Und um diese zu entwirren,
Zündet sie ihr Lämpchen an.

Schüchtern nun bei seinem Strahle
Schaut sie in des Spiegels Rund,
Und ihr tut zum ersten Male
Ihrer Schönheit Macht sich kund.
Tief errötend, dennoch zaudernd,
Blickt sie fort und fort hinein;
Dann, wie vor sich selbst erschaudernd,
löscht sie schnell der Lampe Schein.

Leise in sich selbst versinkend
Und aus eignen Zaubers Glanz
Inniges Genügen trinkend,
Ist sie still und selig ganz.
Doch sie will die Lust bezwingen,
weil sie aus ihr selber quillt,
Da verklärt ihr holdes Ringen
Mailich süß ihr frommes Bild.

Und sie sieht´s mit halbem Bangen,
Dass, je mehr sie sich verdammt,
Ihr´s von Stirn und Mund und Wangen
Immer sternhafter flammt.
Gottes eigner Finger leuchtet
Golden durch ihr Angesicht,
Und so wie ihr Blick sich feuchtet,
Löscht ihr Hauch zugleich das Licht.

2

Doch zu nie erschöpftem Segen
Wird dies heilige Empfinden
Auch ihr Innerstes erregen
Und im Maß der Schönheit binden;

Aug´ in Aug´ mit sich im Spiegel
Feite sie sich selbst auf immer;
Unzerbrechlich ist das Siegel,
Wie auch lockt der Erde Schimmer.

Diese wunderbaren Formen,
Die des Leibes Bau ihr schmücken,
Werden die verwandten Normen
Auch in ihre Seele drücken;

Und so wird ihr innres Leben
All die Harmonie erwidern,
Die sie mit geheimen Beben
Angeschaut in Leib und Gliedern.

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Arztpraxis in Ocosingo im Chiappas

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Anekdoten von Herrn Leo

Herr Leo fährt in der Regel wenigstens zweimal im Monat von Triest nach Zagreb. Die Autobahn führt vorbei an dem Atommeiler Krsko, der in seiner unschuldigen Pilzform nur wenige Hundert Meter von der Autobahn entfernt die Vorbeifahrenden in aller Regel unbeteiligt zur Kenntnis nimmt. Anders geht es dabei Herrn Leo, der beim Anblick desselben immer von einem leichten Schauder überzogen wird. Besonders seitdem er vor Kurzem gelesen hat, dass der Meiler in einer stark erdbebenanfälligen Zone errichtet wurde. Nun quält ihn die Frage: Wie groß ist die Wahrscheinlichkeit, dass er gerade in dem Augenblick an dem Meiler vorbeifährt, wo ein Erdbeben ausbricht und der Meiler daraufhin explodiert. Herr J. ist freilich mathematisch vollkommen untergebildet, daher kann er nur vermuten, dass diese Wahrscheinlichkeit größer ist als ein Lottogewinn. Er sollte sich deswegen wohl  erkundigen, ob man darauf Wetten bei englischen Bookmakers abschließen kann.

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Anekdoten von Herrn Leo

Herr H. stellte Herrn Leo folgende schwere Frage: „Was ist der Unterschied zwischen amerikanischem Bier und Beischlafen in einem Kanu?“

Herr Leo zuckte die Schulter und guckte verblüfft in die Gegend.

Darauf Herr H. mit strahlender Miene: “ Es gibt keinen. Beide sind verdammt nahe am Wasser!“

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Hopp Hopp Hopp in Lipica

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Anekdoten von Herrn  Leo

Als Herr Leo von einer Femministin nach dem Namen für eine neue Frauenbewegung gefragt wurde, antwortete er wie aus der Pistole geschossen: „You cunt do it.“

Da von einer Frauenbewegung dieses Namens bislang freilich nichts bekannt wurde, dürfen wir annehmen, dass sich die Frauenrechtlerin nicht hat überzeugen lassen.

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Flowers in the sky

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Bildung und Menschlichkeit

Eine der großen Fragen aller Zeiten, nämlich die: inwieweit bestimmen Bildung und Herkunft menschliche Einfühlsamkeit bzw. die Liebe zum Menschengeschlecht schlechthin. Das, was Fedor Dostojewski dazu vor gut 150 Jahren sagte, ist meiner Ansicht heute aktueller denn je.

„Die Seele und ihre Empfindsamkeit lässt sich nicht nach irgendeinem geistigen Niveau beurteilen. Selbst die Bildung ist in diesem Fall kein Maßstab. Ich bin als erster zu bezeugen bereit, dass ich in den allerungebildesten und niedergedrücktesten Menschen, gerade unter diesen Leidenden, Züge von zartester seelischer Entwicklung wahrgenommen habe. Im Ostrogg (Gefängnislager in Siberien  – Anm. von mir) kannte man bisweilen einen Menschen jahrelang und glaubte von ihm, er sei ein Tier und kein Mensch, und man verachtete ihn. Und plötzlich kommt dann ein zufälliger Augenblick, in dem sich sein Inneres in einem ungewollten Ausbruch aufdeckt – und dann sieht man in ihm einen solchen Reichtum, soviel Gefühl und Herz, ein so scharfes Verständnis und ein persönliches Leiden, dass man erst jetzt sehend zu werden meinst, nachdem man im ersten Augenblick seinen eigenen Ohren und Augen nicht getraut hat. Und andrerseits, wie oft findet man das Umgekehrte: da sieht man Bildung mit einer Barberei vereint, mit einem Zynismus, dass einem übel wird, und wie nachsichtig man auch sein wollte, man findet dafür doch keine Entschuldigung, doch keine Rechtfertigung im Herzen.“

Aus Aufzeichnungen aus einem Totenhaus. Piper. München, Zürich. 11. Auflage, 1999.

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Das Leben ist kein Ponyhof

„Das Leben ist kein Ponyhof!“ – Wem immer dieser Spruch eingefallen ist, ich kann mich vorerst leider noch immer nicht entscheiden, ob  dieser/diese den Nobelpreis verdient hat oder ob man ihn/sie nicht direkt in die Klapsmühle einweisen sollte.

Fast dasselbe gilt übrigens auch für die Sentenz: „Alles im grünen Bereich“.

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Coffee and cigarettes