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Strickrad in Ljubljana

Foto von Mateja Kregar Gliha

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Weltmeisterschaft im Zimmerfussball

Meine Mannschaft stand im Finale, Gegen eine Frauenmannschaft. Der Schiedsrichter hatte uns im Wohnzimmer einen Freistoß zugesprochen. Geschickt zirkelte ein Mitspieler den Ball durch die Schlafzimmertür, ich nahm ihn an, umspielte zwei Verteidigerinnen und schoß ihn aufs Kopfkissen. Tor, da ich aber nicht 100% sicher war, hechtete ich noch hinterher und köpfte den Ball gegen das obere Bettgestell. Doch nun wurde das Spiel unterbrochen.

Nach einer längeren Pause wurde ich zur Fifa-Präsidentin gerufen, einer älteren gepflegten Dame. Sie eröffnete mir, dass das Tor ungültig sei, da ich mich nicht an die Spielregeln gehalten hätte. Sie erklärte dies nicht weiter, ließ aber durchblicken, dass es sich um einen Fall von Stalking handeln könne. Unglaubig guckte ich sie an. Und dann fiel mir ein, dass ich zumindest einen Zeugen hatte: mein Mitspieler, der den Freistoß ausgeführt hatte. Ich bat sie, ihn als Zeugen zu hören. Sie lehnte dies ab. Da riß mir der Geduldsfaden und ich schimpfte auf englisch: Dies sei offensichtlich ein abgekartetes Spiel, wo im Vorhinein entschieden worden sei, dass die Frauenmannschaft gewinnen müsse.

Dann wachte ich auf. Was mir zu dem Traum noch einfiel: Eine der beiden Verteidigerinnen war eine alte Schulfreundin von mir, die kein Jahr älter geworden war.