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1 Muggia – Ankaran – Koper – Skofije – Muggia

Von Muggia geht es auf einer wenig befahrenen Straße immer am Meer entlang bis zur italienisch-slowenischen Grenze in Lazarretto. Früher waren dort Grenzkontrollen, aber seit Schengen ist die Grenze offen. Weiter geht es nach einer kurzen Steigung auf einem Ackerweg durch einen Weinberg mit schönen Blicken auf den Golf von Triest und den Golf von Muggia. Ich nenne diese kleine Anhöhe von ca. 100 m den  “Pass der zwei Golfe”. Nun fahren wir ca. 1 km abwärts bis zum kleinen slowenischen Badeort Ankaran. Danach fahren wir ca. 2 km weiter bis zu dem Abzweig nach Koper, der uns auf einem Radweg neben der Schnellstraße sicher nach Koper hineinbringt (ein Teil davon kann auch auf einem Schleichweg gefahren werden. Auskünfte zu allen Schleichwegen auf Anfrage). Wir besuchen die kleine typisch venezianisch geprägte Altstadt und den Hauptplatz mit der Kathedrale und mittelalterlichen Rathaus, einer der schönsten Plätze in den Städten an der Oberadria.In Koper nehmen wir dann den Radweg  D8 (er ist Teil des internationalen Radwegs “Parenzana”, also der alten Eisenbahnstrecke, die noch unter K.u.K erbaut wurde und von Triest durch das heutige Slowien und dann durch das Landesinnere des kroatischen Istriens bis zum bekannten Porec führt), der uns nach Bertoki und dann durch Weinberge und ein Waldstück zurück nach Italien bringt. Wir überqueren die Grenze bei Skofije, fahren noch ca. 1 km weiter auf dem D8 durch ein Waldstück hindurch, überqueren dann eine bisweilen befahrenen Landstraße und kehren auf einem neu ausgebauten italienischen Radweg an einem kleinen Fluß und Bootshafen entlang zurück nach Muggia.

Schwierigkeit: Leicht, Kilometer: 35 km

2 Muggia – Lazzaretto – Barizoni – Plavje – Tinjan – Rizana – Skofije – Muggia

Die ersten 6 Kilomter verlaufen wie bei A). Hinter der Grenze fahren wir dann ein Stück durch den Weinberg hinauf und dann geht es weiter auf einer kaum befahrenen Asfalt/Schotterstraße nach Barizoni. Weiter geht es über die kleinen Karstortschaften Hrvatini, Spodnije Skofije – beide liegen auf einem Hügelkamm oberhalb der Bucht vob Muggia – nach Plavlje. Von dort geht es dann auf ca. 4 km hinauf zu dem auf fast 400 m Meereshöhe gelegenen Tinjan, der höchstgelegen Ortschaft bei Muggia. Auf einem Schotterweg durch ein Waldstück gelangen wir nach wieder hinab zum Fluß und der gleichnamigen Ortschaft Rizana. Auf einem Schleichweg entang des Flusses Rizana erreichen wir dann wieder den Radweg D8 und kehren nach 8 km zurück nach Muggia.

Schwierigkeit: Mittel, Kilometer 55 km

3 Triester Karst Rundfahrt: Muggia – Bagnoli della Rossandra – Basovizza – Orlek – Santa Croce – Opicina – Padriciano – Muggia

Von Muggia geht es nach Bagnoli della Rossandra. Von dort Aufstieg auf dem Radweg Giordano Cottur nach Drago Sant´Elia und Basovizza. Weiter geht es dann auf slowenischem Territorium über Lipica (Gestüt der Lippizanerrasse), Orlek und dann zurück auf italienisches Gebiet über Fernetti nach Santa Croce. Unterwegs und in Santa Croce schöne Ausblicke auf den Karst und teils auch auf den Golf von Triest. Von Santa Croce fahren wir nach Opicina, Padriciano und dann wieder hinunter nach Muggia.

Schwierigkeit: Mittel, Kilometer 80 km

4 Muggia – Osp – Quelle des Flusses Rizana – Hrastvovlje – Zanigrad – Zazid – Podpec – Loka – Rizana – Skofije – Muggia

Von Muggia fahren wir über die slowenische Grenze zum Ort Osp, der wegen seiner großen Steilwand gern von angehenden Bergsteigern aufgesucht wird. Weiter geht es über eine kleine Steigung hinab zur Quelle des Flusses Rizana. Bei der Quelle liegen eine kleine Kirche und ein großes Steinlabyrinth, das dem Labyrinth der Pariser Kathedrale Notre Dame nachempfunden wurde. Über einen Schotterweg und einer kleinen Steigung erreichen wir die Ortschaft Hrastvolje. Dort steht eine alte Wehrkirche, die vollkommen mit mittelalterlichen Freskenschmuck bemalt ist. Von Hrastovlje geht es auf einem ca. 1,5 km steilen Bergpfad zu dem verlassenen Ort Zanigrad. Von Zanigrad erreichen wir Zazid und von dort fahren wir auf einer ca. 7 km langen Abfahrt auf einer wenig befahrenen kleinen Asfaltstrasse hinunter zur Ortschaft Rizana und dann weiter über Skofije zurück nach Muggia.

Schwierigkeit: Mittel, Kilometer 80 km

Vorschläge für Radtouren mit kulturellen Höhepunkten in der Provinz Treviso

1 Radtour entlang des Flusses Sile

Wir starten mit einem Spaziergang durch die Stadt Treviso, bekannt auch unter dem Namen „Stadt des Wassers“ oder gar „Klein Venedig“; eine Stadt, die ihre Blütezeit der venezianischen Herrschaft verdankt und gerade unter dieser Herrschaft war der Fluss Sile von besonderer Bedeutung.

Anschlieβend an die Stadtführung schwingen wir uns auf’s Rad und los geht’s entlang des Flusses Sile in Richtung Venedig auf Entdeckung der Geschichte, Kultur und Landschaft, die diesen stillen Fluss zu was ganz Besonderem machen.

Die Radweg beginnt bei der „Ponte della Gobba“ oder „Buckelbrücke“ – worauf geht wohl der eigenartige Namen zurück? Anschlieβend kommen wir zum Hafen von Fiera, wo sich der letzte Hafen Trevisos befand. Vorbei geht es dann an Wasserkraftwerken, aufgelassenen Mühlen, einem ganz kuriosen Friedhof, wo halbversenkte Boote begraben liegen und zusammen mit ihnen Wünsche, Träume, Erinnerungen an die Vergangenheit. In der Uferstadt Casier war einst der wichtigste Flusshafen, in Lughignano sind noch Teile einer romanischen Kirche erhalten und der Friedhof ist auch heute um der Kirche angelegt. In Lughignano steht auch eine der vielen Villen, die die Venezianer entlang des Flusses Sile erbaut haben. Schlieβlich erreichen wir das malerische Städtchen Casale sul Sile mit seinem Hafen, dem Turm der Carraresi und der Kirche mit wertvollen Fresken des venezianischen Malers Giandomenico Tiepolo.

Anschlieβend geht es auf parallelen Wegen und Nebenstraβen mit geringem Verkehrsaufkommen zurück nach Treviso

Länge der Strecke: Treviso – Casale sul Sile – Treviso ca. 30 km

Schwierigkeitsgrad: leicht

Varianten:

Nur eine Strecke: Treviso – Casale sul Sile ca. 15 km

Es besteht die Möglichkeit, die Tour in Casale sul Sile Richtung Jesolo fortzusetzen – von Casale sul Sile bis Jesolo ca. 40 km;

2 Radtour entlang der einstigen Bahnlinie Treviso – Ostiglia

Wir beginnen mit der Besichtigung von Treviso, fahren um die Stadtmauern herum und beim Bahnhof vorbei, genau dort wo Anfang der 40iger Jahre des letzten Jahrhunderts die Bahnlinie Treviso – Ostiglia startete. Sie war aus militärischen Gründen erbaut worden, deren Projekt war schon Jahrzehnte vorher entworfen worden und sie war über 100 Km lang. Doch das Leben der Bahnlinie war sehr kurz: nach den Bombardierungen 1944 war die Bahnlinie so stark zerstört worden, dass die Züge eingestellt werden mussten. Der Groβteil der ehemaligen Bahnlinie ist heute zu einem Radweg ausgebaut worden, der kulturelle und landschaftliche Höhepunkte birgt.

In Quinto di Treviso erfahren wir jede Menge über den Fluss Sile und deren Wichtigkeit und Funktion in der Vergangenheit. Nicht weit entfernt davon liegt die Oase von Cervara: das Gebiet und das noch erhaltene Mühlrad gehörten einst einer Klostergemeinschaft; heute ist es ein Biotop reich an Flora und Fauna; wir erreichen dann die wunderschöne „Rotonda“, der Hauptplatz von Badoere, wo der Markt abgehalten wurde und noch Innschriften der verschiedenen Handwerksbetriebe zu sehen sind. Wir verlassen nun die Provinz Treviso und erreichen in Levada di Piombino Dese in der Provinz Padua die im 16. Jh. erbaute und noch gut erhaltene venetische Villa Ca‘ Marcello, auch heute noch im Besitz der Familie Marcello. Anschlieβend kehren wir wieder nach Treviso zurück.

Besichtigung der Oase von Cervara und der Villa Ca‘ Marcello auf Anfrage und Gebühr.

Länge der Strecke: Treviso – Levada di Piombino Dese – Treviso 40 km

Schwierigkeitsgrad: leicht

Von Treviso bis Quinto di Treviso auf Straβen (wo möglich Nebenstraβen), ab Quinto auf Radweg

Varianten: es besteht die Möglichkeit, erst in Quinto di Treviso zu starten, oder die Tour nach Levada weiter fortzusetzen.